Der zweite Europäische Startup – Monitor (ESM) 2016 lässt erneut aufhorchen in der deutschen Gründerszene:

  • Mehr als drei von vier ESM Startups werden in Teams gegründet. Der Anteil der Sologründer beträgt nur 22,6 Prozent.
  • Ein Drittel der Mitarbeiter von ESM Startups kommt aus anderen EU-Länder oder Drittländern.
  • Der Anteil der Gründer aus anderen EU-Ländern stieg um 8,6 Prozent auf nunmehr 16,2 Prozent.
  • Der Anteil der weiblichen Gründer stagniert und liegt lediglich bei 14,8 Prozent. 2015 lag er bei 14,7 Prozent. In Deutschland liegt er sogar nur bei 13,8Prozent. Spitzen-reiter sind hier die Briten mit einem Gründerinnenanteil von 33,33 Prozent.

Die vom European Startup Network in Auftrag gegebene Studie wertete 2.515 Startups mit über 23.000 Mitarbeitern aus 18 Ländern aus.

Dennoch ist auch die deutsche Gründerszene optimistisch. 42,7 Prozent der hiesigen Startups beurteilen ihre gegenwärtig Lage als gut, 46,6 Prozent halten sie für befriedigend. Richtig optimistisch klingt das allerdings noch nicht. Vielleicht sollten sich unsere Politiker nicht immer so viel mit sich selbst beschäftigen. Die Wirtschaft würde das sicher freuen.

 

Weiterlesen:

www.europeansturtupmonitor.com
deutscher-startup-monitor-2016